“Subject to Change”
14:00 Uhr - Einlass
14:30 Uhr - Eröffnung durch Ossi Urchs
14:45 Uhr - Sessions von Prof. Dr. Gunter Dueck, Dr. Tobias Debuch und John Kearon
16:15 Uhr - Pause
16:45 Uhr - Sessions von Dr. Mercedes Bunz, Georg Schürmann, Dunja Burghardt und Nina Fischer
18:30 Uhr - Pause
19:00 Uhr - Sessions von Michael Hübl, Loimi Brautmann, Lyra Turnbull und Marcus Brown
20:45 Uhr - Networking
Ossi Urchs
Ossi Urchs wird Sie durch das Programm begleiten.
Weitere Informationen finden Sie unter urchs.de.
Prof. Dr. Gunter Dueck (Interview)
Komfortzone Zukunft oder Wider die Gewöhnung
In seinem berühmten Werk "Die Grundformen der Angst" stellte Fritz Riemann die Angst vor der Veränderung ("Zwanghaftigkeit") der Angst vor dem ewig Gleichbleibenden ("Hysterie") gegenüber. Die einen Menschen leiden …
… körperlichen Stress im Angesicht drohenden Wandels, die anderen hoffen auf Neues, aber nur in der Hoffnung, dass sie endlich von der stressenden Tagesdauerfron befreit werden. Wenn das Management heute den Wandel als notwendig und erfreulich hinstellt - dann mag das vom Verstand her richtig sein, aber es rührt alte Prägungen auf und lässt Ängste aufflammen. Der Vortrag versucht, die Psychologie des Wandels zu beleuchten. Kann es sein, dass viele Menschen als Kinder zu sehr dressiert wurden, so dass sie nicht mehr änderbar sind? Und andere unter Dressurversuchen so sehr litten, dass sie immer in Neues fliehen müssen? Alle diese Ängste sind für mich ein Ausfluss zu starker Gewöhnung in der Erziehung. Ich plädiere für ein gutes Maß von "Ungewöhnung", so dass keine Ängste oder Wutgefühle eingeprägt werden. Dann können wir uns leicht ändern, weil der Körper nicht gegen die Vernunft rebelliert. Dann kann Wandel nicht nur vom Verstand her positiv gewertet, sondern positiv erlebt werden.
Gunter Dueck is a Math-Professor, Philosopher, an IBM Distinguished Engineer Emeritus and Ex-CTO of IBM Germany. In 2011, Gunter Dueck was voted among the 100 most influential people in IT by computerwoche.
Dr. Tobias Debuch
Faktor "O": Wie Orientierung und Transparenz das Musikgeschäft verändern.
Durch den Umsatzniedergang der Tonträgerindustrie rücken die Umsätze aus Konzerten immer mehr in den Fokus der Künstler. Und nicht nur die Künstler wollen mittlerweile lieber zweimal pro Jahr auf Tour gehen: auch die …
… Tonträgerindustrie interessiert sich unter dem Schlagwort 360Grad auf einmal stark dafür, ebenfalls vom Live-Geschäft zu profitieren.
Welche Folgen hat die Digitalisierung der Musikindustrie hier? Der von Mike Masnick (Techdirt) entwickelten Formel CwF + RtB (Connect with Fans + Reason to Buy) will ich den Faktor O hinzufügen: "O" für Orientierung.
Der Faktor "O" bedeutet: Mit der Digitalisierung kann der Künstler die Verantwortung für seine Produkte – seine Musik, seine Konzerte – wieder selber in die Hand nehmen: die Beziehung zum Fan wird nicht mehr durch industrielle Aggregatoren gesteuert. Aber damit Künstler und mündige Fans in dieser neuen Vielfalt zusammenfinden, brauchen sie Orientierung.
Tobias Debuch studierte neben Musik auch BWL und arbeitet seit der Promotion als Unternehmensberater. Er hat in den Bereichen Musik, Online und Contentvermarktung sowohl große Verlagshäuser, Unternehmen und Inkubatoren als auch kleine Startups betreut. An der Schnittstelle zwischen seiner Leidenschaft, der Musik, und seiner beratenden Tätigkeit für diverse Online-Portale der deutschen Verlagshäuser ist 2010 zusammen mit der Ganske Verlagsgruppe seine eigene Gründung Ticcats entstanden. Ticcats.de ist die erste Suchmaschine inklusive Preisvergleich für den deutschen Live Entertainment Markt. Debuch ist zudem seit vielen Jahren als Lehrbeauftragter für Musikwirtschaft, Konzertwesen und Musikgeschichte an der u.a. Universität Lüneburg tätig und hat vor 2 Jahren eine Professur für Musikmanagement in Hamburg übernommen.
John Kearon
Time to Kick Up A Commotion and Get Emotional About Advertising
The industry believes the very best advertising works as a 'fist of a brand proposition, wrapped in a velvet glove of emotion'. Emotion is seen as a Trojan horse carrier for the hard hitting brand benefit message. But evidence gathered by BrainJuicer, …
… from the world's most successful ad campaigns suggests emotion not messages are what persuade large numbers of people to choose a brand and transform its fortunes. The most successful adverts are almost pure emotion. Google seem to have embraced this truth with Ms Twgohill, their VP for Global Marketing, saying recently, "If we don't make you cry, we fail".
Founder & Chief Juicer, BrainJuicer
John Kearon, recently dubbed “the Steve Jobs of Market Research”, is Chief Juicer and Founder of BrainJuicer Group PLC. For his role in conceiving and leading BrainJuicer, John has been recognized by Ernst & Young twice for his entrepreneurship: as ‘Emerging Entrepreneur of the Year’ in 2005 and the London region’s ‘Entrepreneur of the Year’ in 2009. BrainJuicer has been twice winner of the ESOMAR Award for Best Methodology, in 2005 and 2007, and John was awarded the Advertising Research Foundation’s Gold Award for Great Mind/Research Innovator of 2008. John’s recipe for success is: creativity, resilience, determination, perseverance, stamina, drive, imagination, resourcefulness, courage, self-belief, commitment, ability to go without sleep and a touch of madness.
Dr. Mercedes Bunz (Interview)
How algorithms change our society
The next digital revolution is right in front of us: the internet of things. As the internet now coats our daily world and technology has become our second nature, the digital public transcribes things, humans and events in real time. Several projects …
… already give us a glimpse of this development. Rest assured, it's impact can't be underestimated. In our recent past, digitalization has made publishing as easy as writing an email. Now these projects show that organising a complex endeavour is going to become equally easy in our future and governments and big corporations won't be the only ones anymore capable of doing so. A new type of NGO is on the rise. With the help of algorithms projects are founded as non-money centric organisations. Instead of buying social progress via asking for donations and spending money, they directly connect needs with skills and capabilities with facilities. Mercedes Bunz takes a look at the validity of algorithms utopian underpinning.
Dr. Mercedes Bunz ist Publizistin und Expertin für digitale Medien, und lebt in London. Chefredakteur Alan Rusbridger holte sie 2009 als Medienredakteurin zum Guardian, zuvor war sie Chefredakteurin von Tagesspiegel.de, sowie des Berliner Hauptstadtmagazins zitty. 1997 mitbegründete sie das Monatsmagazin DE:BUG für elektronische Lebensaspekte, deren Herausgeberin sie immer noch ist. Ihre Dissertation zur Geschichte des Internet ist im Kadmos Verlag unter dem Titel „Vom Speichern zum Verteilen“ erschienen. Aktuell arbeitet sie vergnügt an ihrem dritten Buch zur 'Digitale Wahrheiten', das im Frühjahr im Suhrkamp Verlag erscheinen wird.
Georg Schürmann
Von menschlichen Wesen und Bankwesen: Menschlichkeit als Chance und Herausforderung für eine neue Form von Bank.
Georg Schürmann (Jahrgang 1962) ist einer der beiden Geschäftsleiter der Triodos Bank N. V. Deutschland und zuständig für das Privatkundengeschäft. Bevor er im …
… Juli 2009 zur Triodos Bank kam, war er 20 Jahre lang bei der Deutschen Bank im Bereich Privat- und Geschäftskundenbetreuung tätig. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln begann er seine Karriere bei der Deutschen Bank 1989 als Trainee. Nach diversen Stationen innerhalb des Konzerns wurde er 2001 Regionalleiter in München mit Verantwortung für 45 Filialen und 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2005 wurde er dann in die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main gerufen, um verschiedene leitende Positionen zu übernehmen. 2006 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung Private Banking Deutschland mit Zuständigkeit für das operative Geschäft. Georg Schürmann spricht neben seiner Muttersprache Deutsch auch Englisch. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
Dunja Burghardt
From Outer Change to Inner Change: The Story of Us
Dunja Burghardt spricht über Menschen im Veränderungsprozess - zusammengefasst in einer Reise durch Wirtschaft und Gesellschaft, Beruf und Berufung, Visionen der Weltveränderung bis hin zum simplen Ich Sein.
Dunja & Maik Burghardt sind die Veranstalter des Cosmic Cine Festivals, bei dem Dokumentar- oder Spielfilme gezeigt werden, welche sich aufgeschlossen neuen Forschungsergebnissen widmen, andere Perspektiven zulassen und auch einen Blick über den Tellerand hinaus werfen.
Nina Fischer
subject2live - Live-Experience
Nina Fischer liegt etwas sehr am Herzen: gleichzeitig sich und andere zu entwickeln und in Bewegung zu bringen - auf dem Weg zu ihrem Potenzial. Sie geht mit dem "subject2live" auf die Bühne. Wenn dieser letzte Teil des Programms startet, …
… hast Du schon viel darüber gehört, was andere Menschen so tun und was sich in der Welt alles verändert. Hat Dich das inspiriert, auf Ideen gebracht - hat es gar Wünsche ausgelöst? Was ist Dein subject2change? Nina Fischer spricht darüber, dass wir im ständig bewussten Sein und Werden eigentlich gar nicht mehr über Veränderung nachdenken müssen. Klingt das verwirrend für Dich? Macht nichts, wir werden es live erleben.
Nina Fischer ist nach einer Marketing- & Sales-Karriere und langjähriger Assistenz der Geschäftsleitung (u.a. in einem künstlerischen Betrieb und 7,5 Jahre in einem Konzern) nun wieder einmal genau da, wo sie gegenwärtig sein möchte. Sie arbeitet seit 2008 selbständig als Coach und Consultant für Integrative Entwicklung und begleitet Unternehmen und einzelne Menschen jeden Alters in ihr Potenzial. Dies auch in Form von individuell kreierten Erlebnissen und Veranstaltungen.
Michael Hübl (Interview)
Das Ende des eigenen Autos.
Wir müssen die Umwelt schonen, aber sind gleichzeitig so viel unterwegs wie nie zuvor. Benzin wird immer teurer, aber Elektromobilität ist noch nicht erschwinglich. Die Jugend macht weniger Führerscheine, kauft immer seltener …
… einen Neuwagen und das Auto ist längst kein Statussymbol mehr. In den nächsten Jahren erfinden wir die Mobilität neu. Mieten wir unsere Autos in Zukunft nur noch? Oder ist "Teilen" der nächste große Trend? Willkommen in der Mobilität 2.0!
Michael Hübl ist Erfinder von flinc. Sein Ziel ist ein Verkehrsmittel, das von der Bevölkerung organisiert wird. Durch moderne Technologie können Ressourcen intelligent ausgelastet werden, die bisher ungenutzt bleiben: freie Plätze in fahrenden PKWs. Es entsteht eine zukunftsfähige und günstige Mobilität, die Menschen verbindet.
Loimi Brautmann
Loimi Brautmann und die Stadt oder
MAKING THE CITY - TO BE OR WANNABE
Urban_Media_Project ist der Begriff unter dem Loimi Brautmans verschiedene Projekte funktionieren. Die Stadt steht im Mittelpunkt.
Mit einem gestalterischen Hintergrund launched er in den letzten Jahren verschiedenste Projekte im urbanen Kontext. "Die neue Stadt", "Entdecke die Stadt. Neu." sind Leitmotive seiner Arbeit. An der Schnittstelle von Medien, Stadt und Gesellschaft entstanden Projekte wie Community web Plattformen, individuelle Stadtführungen oder temporäre Nutzungen von Räumen in und um die sich eine Szene treffen und entwickeln kann.
Elemente wie Design und Web spielen eine große Rolle und treffen und beeinflussen den Alltag und den realen Raum einer Stadt.
Die Projekte sind von Haus aus für ALLE zugänglich und kreieren so „unmögliche“ Symbiosen. Die Handkäs Händlerin vom Markt und der Avantgarde Kunststudent sitzen, während einer OFlovesU Nachttour („Wer bleibt wach, wenn alle schlafen?“), zusammen im kurdischen Volksclub und genießen türkische Livemusik (based on a real story).
Motivation ist, eine völlig neue Dialogform zwischen Stadt, Wirtschaft und den kreativen Netzwerken zu schaffen. Ehrlich und ungeschminkt.
Loimi Brautmann ist aktueller Preisträger des Programms „Kultur und Kreativpiloten des Bundes“.
Geboren 1981 in Frankfurt am Main
1989 – 2004 TLV Israel
2004 – 2007 MIX Tape
2007 – 2012 O-Town am Main
Lyra Turnbull
Trust: Lyra Turnbull talks about the role of trust in a rapidly changing world; what it costs us when we don’t have it; how to build and maintain it; and how we can use it to improve all areas of our lives.
International coach and business trainer; university lecturer; astronomer when it's above 0°C; sculptress and artist when time is not of the essence, but rather the essence itself. Living many lives, making a difference where I can."
Marcus Brown
A Change of Story.
In “A Change of Story” Marcus Brown examines how characters, narratives and authors may need to change in order to keep up with their audiences.
Marcus has been creating characters and making up a lot of stories online. It's what he does. Online he has been the The Kaiser, The Dead Artist, Sacrum, Charles Stab, The Joker, The Lord God Almighty and Jack The Twitter. In 2010 he tried to walk from Munich to Hamburg for a chat with Dr. Peter Figge but failed. One day, however, he will do it.
In 2011 he joined Booming as Head of Social Media.
"Marcus Brown is turning in some of the finest, most important culture criticism being produced today. I know you've heard me say it before, but this time, really: you'll thank me. If you don't die laughing first." — Chris Locke, author "The Cluetrain Manifesto"
